Einsatzort und Untergrund prüfen
Überlegen Sie zuerst, wo abgedichtet werden soll und auf welchem Material. Manche Produkte haften gut auf glatten, nicht saugfähigen Flächen wie Glas, Metall oder Fliesen, andere eignen sich besser für Dachpappe oder Holz. Die Angaben zu den geeigneten Untergründen sollten Sie daher genau lesen.
Witterungs- und UV-Beständigkeit
Für Arbeiten im Außenbereich sind UV- und Witterungsbeständigkeit wichtig, damit der Dichtstoff nicht verspröden oder reißen soll. Viele Produkte nennen diese Eigenschaften ausdrücklich, bei anderen fehlt die Angabe.
Dauerelastisch oder aushärtend
Manche Dichtstoffe bleiben dauerelastisch und können Bewegungen von Bauteilen mitmachen, andere härten vollständig aus. Für Fugen, die arbeiten, sind elastische Varianten meist die bessere Wahl.
Überstreichbarkeit und Optik
Wenn die Fuge später gestrichen werden soll, ist eine überstreichbare Acrylmasse sinnvoll. Soll die Abdichtung unsichtbar bleiben, bieten sich transparente Beschichtungen an.
Menge und Verarbeitung
Achten Sie auf die Gebindegröße und die Art der Verarbeitung, etwa Kartusche, Pinsel oder Rolle. Bei Flächen ist der angegebene Verbrauch hilfreich, um die benötigte Menge einzuschätzen.