Präzision und Genauigkeit
Die Angabe in Millimetern beschreibt die Einzelbildgenauigkeit, oft zusätzlich eine volumetrische Genauigkeit für größere Objekte. Für Industrieanwendungen sind niedrige Werte wichtig, für Hobbyprojekte genügen meist moderate Angaben. Prüfen Sie, welche Genauigkeit Ihre Anwendung tatsächlich verlangt.
Lasertechnik und Oberflächen
Blaulaser-Modelle arbeiten mit Linienmustern und eignen sich je nach Modus für verschiedene Oberflächen. Bei dunklen, glänzenden oder transparenten Objekten kann ein Scanspray nötig sein, das in der Regel separat erhältlich ist. Infrarot- oder strukturierte Lichtsysteme können für einige Oberflächen ohne Spray auskommen.
Scanmodi und Flexibilität
Mehrere Scanmodi, etwa Kreuzlinien, parallele Linien oder Einzellinie, erlauben die Anpassung an Detailgrad und Objektform. Einzellinien helfen bei tiefen Löchern, Mehrfachlinien beschleunigen die Erfassung großer Flächen. Wählen Sie Modi nach Ihren typischen Objekten.
Rechner und Software
Viele Scanner benötigen einen leistungsfähigen PC mit dedizierter Grafikkarte für die Echtzeitverarbeitung. Geräte mit Standalone-Betrieb und integriertem Touchscreen kommen ohne externen Computer aus. Prüfen Sie die Systemanforderungen, bevor Sie sich entscheiden.
Mobilität und Anbindung
Kabellose Verbindungen wie WLAN oder WiFi 6 erleichtern das Scannen an wechselnden Orten. Ein Akku mit ausreichender Laufzeit ist bei mobilen Einsätzen wichtig. Gewicht und Handlichkeit beeinflussen, wie lange Sie konzentriert arbeiten können.
Export und Weiterverarbeitung
Achten Sie darauf, dass der Scanner Formate wie STL, OBJ oder PLY ausgibt. So lassen sich die Scans direkt in CAD-Programmen, Blender oder 3D-Druck-Software weiterverwenden.