Sperrspannung richtig wählen
Die Sperrspannung gibt an, welche Spannung die Diode in Sperrrichtung aushält. Wählen Sie einen Wert, der deutlich über der Betriebsspannung Ihrer Schaltung liegt. Bei den Produkten in diesem Vergleich reichen die Angaben von 40V bis 1000V.
Durchlassstrom beachten
Der Durchlassstrom bestimmt, wie viel Strom die Diode in Durchlassrichtung führen kann. Bei Gleichrichterdioden finden sich in den Angaben Werte von 1A bis 10A. Für größere Verbraucher sollten Sie eine Diode mit höherem Strom wählen.
Diodentyp unterscheiden
Gleichrichterdioden, Schottky-Dioden, Zener-Dioden und Schaltdioden erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Schottky-Dioden zeichnen sich durch einen geringen Spannungsabfall aus, Zener-Dioden werden häufig zur Spannungsstabilisierung eingesetzt.
Bauform und Montage
Bedrahtete Dioden wie DO-41 oder DO-201AD eignen sich für Steckplatinen und Lochrasterplatinen. SMD-Dioden benötigen dagegen eine passende Platine und Lötausstattung. Prüfen Sie die Bauform vor dem Kauf.
Polarität korrekt anschließen
Dioden haben eine Anode und eine Kathode, die bei Einbau in die richtige Richtung zeigen müssen. Viele Produkte kennzeichnen den Pol durch einen Ring oder ein Farbband. Eine falsche Polung kann die Schaltung beeinträchtigen.