Saugleistung und Förderrate
Die Saugleistung wird in L/min oder CFM angegeben und bestimmt, wie schnell ein Volumen evakuiert wird. Für Filtration genügt oft eine moderate Förderrate, für größere Kammern sollten Sie einen höheren Wert wählen. Prüfen Sie die Angabe in den Produktdaten, bevor Sie sich entscheiden.
Endvakuum und Unterdruck
Das erreichbare Vakuum entscheidet, wie tief der Druck abgesenkt werden kann. Angaben wie kPa, MPa oder Pa beschreiben dies, wobei sich die Werte nicht direkt vergleichen lassen, wenn sie in unterschiedlichen Einheiten stehen. Achten Sie auf die Angabe für Ihren Anwendungsfall.
Ölfrei oder ölgeschmiert
Ölfreie Membranpumpen arbeiten sauber und benötigen keinen Ölwechsel, was sie für Laborarbeiten beliebt macht. Ölgeschmierte Drehschieberpumpen erreichen oft höhere Vakuumwerte, erfordern aber regelmäßige Wartung und einen Blick auf den Ölstand.
Kammer und Material
Bei Vakuumkammern sind Volumen, Material und Deckel entscheidend. Edelstahl ist robust und chemikalienbeständig, Acryl bietet dagegen eine klare Sicht auf den Prozess. Achten Sie auf die Dichtung, damit das Vakuum stabil bleibt.
Geräusch und Betrieb
Für Arbeiten in ruhiger Umgebung lohnt sich ein Blick auf den Geräuschpegel in dB. Gleichstrompumpen sind oft besonders leise und vibrationsarm, während Drehschieberpumpen hörbarer arbeiten können.