Kopfform und Schlagfläche
Viele Reflexhammer haben einen Doppelkopf mit einem größeren und einem kleineren Schlagteil. Der größere Kopf eignet sich für Sehnenreflexe, der kleinere für feinere Perkussionsreize. Achten Sie darauf, dass das Material der Schlagfläche zur gewünschten Untersuchung passt.
Material und Verarbeitung
Edelstahl, Aluminiumlegierungen und Kunststoffe kommen bei diesen Produkten zum Einsatz. Edelstahl wird in den Angaben häufig als korrosionsbeständig und langlebig beschrieben. Kunststoffmodelle sind meist leichter, sollten aber auf eine stabile Verarbeitung geprüft werden.
Gewicht und Balance
Ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Kopf und Griff erleichtert die Kontrolle der Schlagkraft. Herstellerangaben nennen dazu teilweise konkrete Gewichte, etwa bei einzelnen Modellen mit 110 g. Wählen Sie ein Gewicht, mit dem Sie auch bei längeren Untersuchungen gut arbeiten können.
Länge und Handhabung
Die Gesamtlänge beeinflusst, wie gut Sie den Hammer führen. Viele Modelle geben ihre Länge in den Angaben an, zum Beispiel 18 cm oder 25 cm. Ein ergonomischer Griff sorgt dafür, dass der Hammer auch bei langem Gebrauch angenehm in der Hand liegt.
Zusatzfunktionen
Manche Modelle bieten einen eingebauten Pinsel oder eine Nadel für sensorische Prüfungen. Solche Zusatzfunktionen können hilfreich sein, wenn Sie Hautempfindungen mit prüfen möchten. Entscheiden Sie anhand Ihres Untersuchungsbereichs, ob Sie diese Extras benötigen.