Schneidstrom und Schnittstärke
Der Schneidstrom bestimmt, wie dick Metall getrennt werden kann und wie sauber der Schnitt ausfällt. Geräte mit höherem Strom eignen sich für dickere Bleche, während niedrigere Ströme für feine Schnitte an dünnem Material ausreichen. Achten Sie auf die Angabe zur sauberen Schnittstärke, da die maximale Stärke oft nur unter Idealbedingungen erreicht wird.
Zündart: Kontakt oder berührungslos
Bei der Kontaktzündung muss die Brennerdüse das Werkstück berühren, was die Düse stärker belastet. Berührungslose Pilotzündungen starten den Lichtbogen ohne Werkstückkontakt und eignen sich besser für verschmutzte oder lackierte Oberflächen. Die Art der Zündung beeinflusst also Verschleiß und Handhabung.
Einschaltdauer
Die Einschaltdauer gibt an, wie lange ein Gerät innerhalb eines Zeitraums ununterbrochen arbeiten kann. Für Gelegenheitsarbeiten reicht oft eine moderate Angabe, während Werkstattbetrieb eine höhere Dauer erfordert. Ein integrierter Überhitzungsschutz erhöht die Betriebssicherheit.
Netzanschluss und Absicherung
Viele Geräte arbeiten mit 230 V, teils mit Angaben zu 220 oder 240 V. Prüfen Sie, ob Ihre Steckdose und Sicherung zum Gerät passen. Einige Modelle bieten eine einstellbare Strombegrenzung, um schwächer abgesicherte Stromkreise zu schonen.
Bedienung und Anzeige
Ein digitales Display zeigt Parameter wie Spannung, Strom oder Luftdruck an und erleichtert die Einstellung. Einfache Bedienelemente sind besonders für Einsteiger hilfreich. Der Modus 2T eignet sich für kurze Schnitte, 4T für längeres Arbeiten mit weniger Dauerbetätigung.
Gewicht und Tragbarkeit
Ein geringes Gewicht und ein ergonomischer Griff erleichtern den Transport und den Einsatz an wechselnden Orten. Für stationäre Werkstattarbeit spielt das Gewicht eine geringere Rolle als die Leistung.